„Des werd scho wieder!” – Das brandneue Programm der aufmüpfigen Well-Schwestern!

Als die Musikgruppe Wellküren im Jahr 1986 aus der Taufe gehoben wurde, war die Biermösl Blosn schon lange eine fixe Größe in der Musikkabarettszene. Doch zehn Jahre nach deren Gründung gab es so viele Krisensituationen, die es zu bewältigen galt, dass drei Künstler:innen aus der musikalischen Großfamilie Well aus Günzlhofen dafür einfach nicht mehr ausreichten. So mussten nun die drei Well-Schwestern anpacken und gleich zu Beginn ihrer Karriere die Cäsium-Wolken aus dem sowjetischen Tschernobyl vom bayerischen Himmel blasen.

 

Mit ihren „anderen bayerischen Liedern“ starteten sie im legendären „MUH“ in München ihre Bühnenkarriere. Zusammen mit der Kabarettistin Maria Peschek realisierten sie das Nachfolgeprojekt „Jetz schau ma mal, na seng‘ ma’s scho“, welches 1987 in der Münchner Lach- und Schießgesellschaft uraufgeführt wurde. Danach ging es Schlag auf Schlag mit zwölf weiteren Bühnenprogrammen und unfassbaren schwesterlichen Rettungsaktionen weiter. Ab 1989 ließen sie die ost- und westdeutschen Heimatlandschaften neu erblühen, und selbst als in New York zwei Türme fielen, blieben die drei Powerfrauen unerschütterlich stehen. Natürlich waren sie es, die bayerische Sparkassenbücher vor der Lehman-Pleite bewahrten. Erfolgreich haben sie inzwischen die Bienen gerettet und überhaupt das ganze Abendland. Auch in der Alten Saline hat das Trio bereits mehrmals nach dem Rechten gesehen und unter anderem mit „Stubenmusik macht süchtig“ für Begeisterung gesorgt.

In ihrer 35-jährigen Amtszeit haben sie unter den fürchterlichsten Bedingungen (Strauß, Streibl, Stoiber, Beckstein und Söder) ihren wackeren Kampf für Freiheit, Gleichheit und Schwesterlichkeit geführt. Selbst der Lockdown 2020 konnte ihnen keinen Maulkorb verpassen. Warum auch?

In dreieinhalb Jahrzehnten ist es Moni, Burgi und Bärbi, die 2004 von ihrer Schwester Vroni „übernahm“, gelungen, nie ein Blatt vor den Mund nehmen zu müssen und immer wieder auch unbequeme Meinungen zu vertreten. Stets sind die wunderbaren Künstlerinnen ihrem hintersinnig-frotzelnden Auftrag treu geblieben und haben sich mit einer gehörigen Portion „STUGIDA“ (also der Stubenmusik gegen die Idiotisierung des Abendlandes) Gehör verschafft. Frisch, frech, gelegentlich sogar frivol, ohne Ehrfurcht vor der Obrigkeit und dennoch niemals despektierlich gegenüber ihren Mitmenschen, musizieren sie sich durch die deutschsprachige Kleinkunstszene.

Wem also, wenn nicht den unnachahmlichen Wellküren können die Kabarettfans ihre COVID-vernarbten Seelen und Lachmuskeln anvertrauen? Wem sollte man glauben, wenn nicht Bayerns dienstältester Girlgroup, die selbstbewusst verspricht: „Des werd scho wieder!“.

Vorverkauf:    27 EUR (Sitzplatz)

Abendkasse: 30 EUR (Sitzplatz)

 

Beginn: 20.00 Uhr

Einlass: 19.00 Uhr

 

Ihr direkter Link zum Ticket:

https://ticketscharf.de/AlleArtikel.html?View=AlleArtikel&SYS_PRP03_00_ID=223237

 

  

Weitere Informationen unter:

www.wellkueren.de

Fotos: Hans Peter Hösl